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Anliegen der Organisationsentwicklung Die GOE geht davon
aus, dass Leistungsfähigkeit und Menschlichkeit direkt von einander abhängen. Ohne
Wirtschaftlichkeit gibt es letztlich keine humane Arbeitswelt und ohne zufriedene und
engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gibt es keine Wirtschaftlichkeit und keine
gesunden Organisationen. In der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und
Wirtschaftlichkeit der Organisation und in der Verbesserung der Qualität des
Arbeitslebens sieht daher die GOE die beiden Kernziele von
Organisationsentwicklungsprozessen.
Beide Ziele dienen der Existenzsicherung und Erneuerung der Organisation im Rahmen einer
sinnvollen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklung.
Dementsprechend versteht die GOE Organisationsentwicklung als einen längerfristig an
gelegten, nachhaltigen Entwicklungs- und Veränderungsprozess von Organisationen und der
in ihr tätigen Menschen. Die Wirkung dieses Prozesses beruht auf dem gemeinsamen Lernen
aller beteiligten Personen durch direkte Mitwirkung bei der Bearbeitung und Lösung
betrieblicher und unternehmerischer Probleme.
Organisationsentwicklung hat eine ethische Dimension. Jeder Mensch hat seine eigenen
Wertvorstellungen und Bilder davon, "wie die Welt funktioniert und wie die Menschen
sich darin bewegen oder bewegt werden". Organisation ist ein Produkt der
Interaktionen und Beziehungen der Organisationsmitglieder untereinander. Sie existiert und
lebt in Form von Erfahrungen und Vorstellungen in den Köpfen der Organisationsmitglieder.
Die Arbeit an diesen Erfahrungen, Wertvorstellungen und Bildern ist ein wichtiger Teil
eines Organisationsentwicklungs-Prozesses. zurück |
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